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Willkommen

Der österreichweite Verein Ingenieure ohne Grenzen Austria wurde im Frühjahr 2013 in Salzburg gegründet. Er ist Teil der weltweit vertretenen Organisation Ingenieure ohne Grenzen (Engineers Without Borders), welche Projekte in der technischen Entwicklungszusammenarbeit durchführt. Zur Zeit gibt es die Regionalgruppen Salzburg, Graz, Leoben, Oberösterreich, Tirol und Wien. Damit ist Ingenieure ohne Grenzen Österreich mittlerweile bundesweit vertreten.

Die Mitglieder der Regionalgruppen treffen sich einmal monatlich, um aktuelle Themen zu besprechen und an Projekten zu arbeiten. Um uns und unsere Arbeit kennenzulernen, ist jede/jeder ­– egal mit welchem Hintergrund – herzlich eingeladen vorbeizuschauen. Genauere Informationen sind auf der Seite der jeweiligen Regionalgruppe zu finden.

Aktuelles

Das Bauteam und Schüler in Tansania

Das tägliche Wasserschleppen hat ein Ende!

Unser erstes Projekt in Tansania ist fertig umgesetzt – das tägliche Wasserschleppen in der St. Severine School in Biharamulo hat ein Ende! Die etwa 600 Kinder im Alter von 4 - 12 Jahren haben nun fließendes, sauberes Wasser in ihren Unterkünften bzw. in der Küche. Und so nebenbei haben wir auch noch zwei Trockentrenntoiletten für die LehrerInnen gebaut.

 

Was haben wir gemacht?

Innerhalb von 6 Wochen wurden

  • ein solider knapp 4 Meter hoher Sockel mit zwei Wasserhochtanks mit einem Volumen von je 10.000 Liter (Erweiterung um weitere 20.000 Liter möglich),
  • ein Wasserverteilnetz von etwa 400 Metern sowie
  • zwei Trockentrenntoiletten für das Lehrpersonal

in der St. Severine Primary School – einer Schule mit Internatsberieb für Schülerinnen von 4-12 Jahren - gebaut. Langfristig ist auch der Bau von Zisternen zur Nutzung von Regenwasser in Planung.

 

Die kleinen, feinen Unterschiede zu einer österreichischen Baustelle

Die Baustelle selbst bot einige Herausforderungen für unser Team: Beton wird nicht in Mischmaschinen, sondern händisch am Boden gemischt. Und die wichtigsten Werkzeuge brauchen Muskelschmalz statt Elektrizität, wie z. B. Bolzenschneider und Handsägen statt Winkelschleifer. Stromausfälle stehen nämlich regelmäßig auf der Tagesordnung.

Auch die Qualität der tansanischen Werkzeuge entspricht nicht immer unseren gewohnten Standards. Daher hat unser Team das eine oder andere Werkzeug, das von einer Baustelle nicht wegzudenken ist, aus Österreich mitgenommen. Beispielsweise Akkuschrauber mit hochwertigen Bits, Bohrersätze, diverse Zangen und auch eine Wasserwaage ist in Afrika keine Selbstverständlichkeit und musste Platz im Gepäck finden.

 

DANKE an unsere Kooperationspartner!

Vielen Dank an unsere Kooperationspartner

  • MOJO Fullscale Studio, die uns einerseits mit ihren Kontakten vor Ort und andererseits mit ihrem Werkzeug großartig unterstützt haben und
  • dem Team der HTBLVA Ortweinschule, ohne deren Engagement die Trockentrenntoilette nicht in der Bauzeit hätte fertig gestellt werden können!

 

DANKE an unsere UnterstützerInnen!

Vielen Dank an all unsere UnterstützerInnen, ohne deren Spenden die Projektumsetzung nicht möglich gewesen wäre!

Die Projektkosten für die Bauphase im Sommer 2016 beliefen sich auf rund 19.000,-- Euro.

Diese setzen sich unter anderem aus folgenden Einzelpositionen zusammen:

Materialkosten:               12.000,-- Euro

Personalkosten (lokal):    3.000,-- Euro

Reisekosten*:                  4.000,-- Euro

(* darin enthalten sind sämtliche Flug- und Transferkosten, Nächtigungen, Unfall- und Krankenversicherung sowie Impfkosten für alle IoG-Mitglieder vor Ort)

 

Ein Blick hinter die Kulissen:

 

 

Tailoring Togo

Nun ist es so weit - die erste unserer Aktiven ist vor Ort nach Kpalimé, Togo, gereist und wird schon bald von ihren ersten Eindrücken berichten.
Im Ort Kpalimé wurde ein Ausbildungszentrum für Näherinnen von der Regionalgruppe Wien geplant. Nun sind diesen Sommer sechs unserer Mitglieder vor Ort, um mit den Einheimischen das Ausbildungszentrum zu bauen. Bis Mitte November könnt ihr mit uns und der Projektgruppe TailoringTogo mitfiebern. Auf Leetchi könnt ihr den Projektfortschritt verfolgen und uns finanziell bei der Umsetzung unterstützen. Vielen Dank!

Flüchtlingshilfe in Wien

(27.09.2015) Die Flüchtlingswelle hält mit kurzen Unterbrechungen stetig an. Unsere Handyladestation und Hotspot haben wir letzte Woche Montag vom Westbahnhof auf den Hauptbahnhof verlegt. In Absprache mit Train of Hope (der dort von Freiwilligen organisierten Flüchtlingshilfe) war rasch klar, dass der Bedarf vorhanden war und die Ladestation dort gebraucht wird. In den letzten Tagen erweiterten wir die Station um fix verbaute Handyladegeräte mit dem Ziel auch Personen ohne eigenem Ladegerät die Möglichkeit zu bieten, ihr Telefon zu laden. Zusätzlich bietet die Station auch freies WLAN - bis inklusive Dienstag, 22.09., wurden über 30GB an Daten geladen und viele hundert Verbindungen aufgebaut. Mit besten Grüßen an Train of Hope.

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