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Willkommen

Der österreichweite Verein Ingenieure ohne Grenzen Austria wurde im Frühjahr 2013 in Salzburg gegründet und beschäftigt sich seitdem mit Projekten im Bereich der technischen Entwicklungszusammenarbeit. Zur Zeit gibt es die Regionalgruppen Graz, Leoben, Oberösterreich/Salzburg, Tirol und Wien.
Damit ist Ingenieure ohne Grenzen Austria mittlerweile bundesweit vertreten.

Die Mitglieder der Regionalgruppen treffen sich einmal monatlich, um aktuelle Themen zu besprechen und an Projekten zu arbeiten. Um uns und unsere Arbeit kennenzulernen, ist jede/jeder ­– egal mit welchem Hintergrund – herzlich eingeladen vorbeizuschauen. Genauere Informationen sind auf der Seite der jeweiligen Regionalgruppe zu finden.

Aktuelles

Südwind Straßenfest in Wien

Zum ersten Mal hatte Ingenieure ohne Grenzen Austria am 27.Mai 2017 die Ehre, am Südwind Straßenfest teilzunehmen. Das Straßenfest, das jährlich in Wien stattfindet, ist eine Begegnungszone für Menschen aller Kulturen, die sich mit ihrem Engagement für eine bessere Welt einsetzen. Bei viel Sonnenschein und guter Musik konnten wir neben anderen engagierten Organisationen unseren Verein vorstellen und über laufende Projekte informieren. Für die kulinarische Versorgung der BesucherInnen haben wir unsere Waffeleisen angeworfen und jede Menge leckere Waffeln gebacken. Wir freuen uns über das große Interesse und die gesammelten Spenden, die dem Projekt TailoringTogo auf direktem Wege zugute kommen!

Togo: Spatenstich für das Ausbildungszentrum (Batik und Schneiderei) für junge Frauen

Endlich ist es soweit: Nach intensiven Monaten der Planung und Bauverhandlungen war am 01. März der feierliche Spatenstich für das Ausbildungszentrum in Kpalimé! Mittlerweile sind auch schon alle Gräben für die Fundamente ausgehoben, sowie die ersten Fundamente bereits gegossen – es geht gut voran. Gemeinsam mit unseren Projektpartnerinnen von The Force und Chantal Donvide von Aklala Batik du Togo, die den Betrieb nach Fertigstellung des Gebäudes leiten wird, freuen wir uns sehr über dieses Ereignis! Damit Sie nichts verpassen, halten wir Sie natürlich auf unserer Facebook-Seite regelmäßig über den Baufortschritt auf dem Laufenden!

Weitere Informationen zum Projekt.

© Fekadu Aleka (EDA-E)

Unser neues Projekt in Äthiopien – wir bauen eine Brücke!

260 km nordwestlich von Addis Abeba, der Hauptstadt von Äthiopien, befindet sich das Bergdorf Ifa Biyya. Der Schulweg ist für viele Kinder mit der Überquerung einer Behelfsbrücke aus lose aufgereihten Baumstämmen ohne Geländer verbunden, für andere EinwohnerInnen ist sie der kürzeste Weg zu Markt, Krankenhaus und Kirche. Gerade zu Regenzeiten ist die Benutzung jedoch äußerst riskant, bei starker Wasserführung des Flusses wird die Konstruktion immer wieder beschädigt oder sogar zerstört.

Gemeinsam mit unserem Projektpartner vor Ort, der Organisation "Environmentalists Development Association – Ethiopia", überprüft die Regionalgruppe Graz derzeit die Rahmenbedingungen für den Bau einer langfristig beständigen Lösung. Bei positivem Ergebnis der Machbarkeitsstudie erfolgt der Planungsstart in den kommenden Wochen. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Das Bauteam und Schüler in Tansania

Das tägliche Wasserschleppen hat ein Ende!

Unser erstes Projekt in Tansania ist fertig umgesetzt – das tägliche Wasserschleppen in der St. Severine School in Biharamulo hat ein Ende! Die etwa 600 Kinder im Alter von 4 - 12 Jahren haben nun fließendes, sauberes Wasser in ihren Unterkünften bzw. in der Küche. Und so nebenbei haben wir auch noch zwei Trockentrenntoiletten für die LehrerInnen gebaut.

 

Was haben wir gemacht?

Innerhalb von 6 Wochen wurden

  • ein solider knapp 4 Meter hoher Sockel mit zwei Wasserhochtanks mit einem Volumen von je 10.000 Liter (Erweiterung um weitere 20.000 Liter möglich),
  • ein Wasserverteilnetz von etwa 400 Metern sowie
  • zwei Trockentrenntoiletten für das Lehrpersonal

in der St. Severine Primary School – einer Schule mit Internatsberieb für Schülerinnen von 4-12 Jahren - gebaut. Langfristig ist auch der Bau von Zisternen zur Nutzung von Regenwasser in Planung.

 

Die kleinen, feinen Unterschiede zu einer österreichischen Baustelle

Die Baustelle selbst bot einige Herausforderungen für unser Team: Beton wird nicht in Mischmaschinen, sondern händisch am Boden gemischt. Und die wichtigsten Werkzeuge brauchen Muskelschmalz statt Elektrizität, wie z. B. Bolzenschneider und Handsägen statt Winkelschleifer. Stromausfälle stehen nämlich regelmäßig auf der Tagesordnung.

Auch die Qualität der tansanischen Werkzeuge entspricht nicht immer unseren gewohnten Standards. Daher hat unser Team das eine oder andere Werkzeug, das von einer Baustelle nicht wegzudenken ist, aus Österreich mitgenommen. Beispielsweise Akkuschrauber mit hochwertigen Bits, Bohrersätze, diverse Zangen und auch eine Wasserwaage ist in Afrika keine Selbstverständlichkeit und musste Platz im Gepäck finden.

 

DANKE an unsere Kooperationspartner!

Vielen Dank an unsere Kooperationspartner

  • MOJO Fullscale Studio, die uns einerseits mit ihren Kontakten vor Ort und andererseits mit ihrem Werkzeug großartig unterstützt haben und
  • dem Team der HTBLVA Ortweinschule, ohne deren Engagement die Trockentrenntoilette nicht in der Bauzeit hätte fertig gestellt werden können!

 

DANKE an unsere UnterstützerInnen!

Vielen Dank an all unsere UnterstützerInnen, ohne deren Spenden die Projektumsetzung nicht möglich gewesen wäre!

Die Projektkosten für die Bauphase im Sommer 2016 beliefen sich auf rund 19.000,-- Euro.

Diese setzen sich unter anderem aus folgenden Einzelpositionen zusammen:

Materialkosten:               12.000,-- Euro

Personalkosten (lokal):    3.000,-- Euro

Reisekosten*:                  4.000,-- Euro

(* darin enthalten sind sämtliche Flug- und Transferkosten, Nächtigungen, Unfall- und Krankenversicherung sowie Impfkosten für alle IoG-Mitglieder vor Ort)

 

Ein Blick hinter die Kulissen: