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Laura Emmermacher

In meinem Studium der Elektrotechnik habe ich mich über zwei Jahre für den deutschen Verein „Ingenieure ohne Grenzen“ in Berlin engagiert. Die Tatsache, dass jeder mitarbeiten und auch mit einem geringen Zeitaufwand viel in der Entwicklungszusammenarbeit bewegen kann, hat mich schon immer begeistert. Für einen berufsbegleitenden Master in General Management zog ich nach Salzburg, wo ich diese Tätigkeiten fortsetzen wollte. Jedoch gab es Ingenieure ohne Grenzen, die neben Deutschland auch vielen anderen Länder vertreten sind, in Österreich noch nicht. Zum Glück fanden sich schnell weitere IOG-Begeisterte und aus der Idee wurde ein offizieller Verein. Die Dynamik und das Engagement, die bei jedem Treffen spürbar sind, motivieren mich immer wieder von neuem, unsere Aufgaben und Projekte umzusetzen.

Peter Baumann

Fremde Länder und Kulturen haben mich schon immer interessiert. Auf Reisen bin ich immer abseits der touristischen Pfade unterwegs und habe dadurch schnell das wirkliche Leben in anderen Ländern kennen gelernt und mit der Zeit viel Dinge und Verhaltensweisen verstanden, über die man in Europa meist den Kopf schüttelt. Da ich nie viel Geld hatte, habe ich versucht ohne Geld zu helfen, früher z.B. durch Blutspenden, heute z.B. durch technische Hilfe. Leider lässt mein Beruf heute nicht mehr allzu viel Zeit für aktives Helfen. Mir gefällt die Kombination aus Beruf, sozialem Engagement und fremden Kulturen. Mit Ingenieure ohne Grenzen kann ich alles vereinen und hoffentlich gleichzeitig etwas zur Völkerverständigung beitragen.

Christian Neureiter

Als ausgebildeter „Telematiker“ habe ich mich immer gerne an der Grenze zwischen Wissenschaft und Industrie bewegt. Nach einigen spannenden Jahren in der hoch industrialisierten Automotive-Branche hat sich beruflich die Möglichkeit ergeben, die gelernten Fähigkeiten in den Bereich der erneuerbaren Energien, genauer gesagt in die Realisierung des „Smart Grid“, zu übertragen. Ungefähr zur gleichen Zeit bin ich auf die eindrucksvollen Arbeiten der „Ingenieure ohne Grenzen“ gestoßen, allerdings noch ohne eine Betätigungsmöglichkeit in Österreich. Zufällig ergab es sich, dass in der „Smart Grids Modellregion Salzburg“ eine neue Mitarbeiterin aus Deutschland – Laura- zu arbeiten begann, die bereits einiges an Erfahrungen bei „IOG Deutschland“ sammeln konnte. Und im persönlichen Gespräch wurde ziemlich schnell klar, dass es an der Zeit ist, „Ingenieure ohne Grenzen“ in Österreich zu gründen, die Hemdsärmel raufzukrempeln und mit der Aufbauarbeit des Vereins zu beginnen.