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Vortragsreihe 2016

Vortragsreihe OPENmind

mit und von geflüchteten Menschen im innovativen Stadtlabor in Neu Marx

Im Fokus der Vortragsreihe OPENmind stehen unterschiedliche Perspektiven auf die Situation von geflüchteten Menschen in Österreich. Bezüglich dieses Themas sollen hier alle die Möglichkeit haben, sich neuen, vielleicht anfangs befremdlichen Sichtweisen zu öffnen und ihre Horizonte zu erweitern. Mitwirkende sind Menschen mit und ohne Fluchterfahrung aus den verschiedensten Fachbereichen. Dazu werden natürlich auch technische Problemstellungen und mögliche Lösungen vorgestellt werden.

Wanderausstellung „Fluchtraum Österreich“
Die Wanderausstellung "Fluchtraum Österreich" wird während der Vortragsreihe im OPENmarx ausgestellt werden. Weitere Informationen hier: http://www.fluchtraum.at/

wann?

18:30 - an ausgewählten Donnerstagen

wo?

OPENmarx - Mobiles Stadtlabor in Neu Marx einem Entwicklungsgebiet der WSE
Karl-Farkas-Gasse 18, 1030 Wien
(Navi-Adresse, Einang gegenüber im Containerhaus)

für wen?

Studierende und alle Interessierten

 

Termine


1. Dezember 2016

Erfahrungen in der „Flüchtlingshilfe“. Initiativen in Österreich.

Zum Abschluss der Vortragsreihe kommen die freiwilligen HelferInnen in der „Flüchtlingshilfe“ einmal selbst zu Wort. Sie können nun ihre Erfahrungen, sowohl positive als auch negative, teilen. Außerdem wird die Organisation „ZARA“ einige Tipps dazu geben, wie man am besten auf rassistische Äußerungen und Stammtischparolen im Familien- und Bekanntenkreis reagiert. Um wieder den Bogen zum technischen Aspekt der Vortragsreihe zu schlagen, wird das Projekt „Flüchtlingshilfe in Österreich“ von Ingenieure ohne Grenzen Austria selbst vorgestellt sowie abschließend über technische Hilfsmittel in Unterkünften für geflüchtete Menschen referiert.

Verein „Shalom Alaikum“ – Erfahrungen der HelferInnen und der geflüchteten Menschen
Verein „ZARA  Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit“ – Umgang mit rassistischen Parolen
Verein „Ingenieure ohne Grenzen Austria“ – Flüchtlingshilfe in Österreich
Netzwerk „fourteenwalls“ – Trennwände in Unterkünften für geflüchtete Menschen

Verein „Ingenieure ohne Grenzen Austria“ - http://www.iog-austria.at/    E-Mail:  office@iog-austria.at
OPENmarx  - http://www.futurelab.tuwien.ac.at/openmarx/das-projekt/
Wanderausstellung „Fluchtraum Österreich“ - http://www.fluchtraum.at/
Bassam Quasqo  -  www.linkedin.com/in/bqashqo
Anny Knapp, Asylkoordination - http://www.asyl.at/
Rotes Kreuz - http://www.roteskreuz.at/wien/katastrophenhilfe/
KünstlerInnen-Kollektiv „Die schweigende Mehrheit“- http://www.schweigendemehrheit.at/
Banu Celik „weltumspannend arbeiten“ - http://www.weltumspannend-arbeiten.at/
Verein „Grenzenlos“ – http://www.grenzenlos.or.at/
Roger Winandy, Verein „Sinnvoll helfen“  - https://www.linkedin.com/in/roger-winandy-4388a699
Verein „Shalom Alaikum“ - https://www.facebook.com/ShalomAlaikumVienna/
ZARA „Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit“ - http://www.zara.or.at/index.php/ueber-zara
Netzwerk „fourteenwalls“ -  http://www.fourteenwalls.org/

 

3. November 2016

Bürokratie-Dschungel, das österreichische Asylsystem.

Dieser Teil der Vortragsreihe widmet sich den Fluchtgründen und dem österreichischen Asylsystem. Nach einem kurzen allgemeinen Überblick über das österreichische sowie das europäische Asylsystem werden geflüchtete Menschen ihre Meinung zum österreichischen Asylsystem einbringen. Dabei werden positive Aspekte sowie Kritikpunkte des Asylverfahrens beleuchtet und Verbesserungsvorschläge aufgezeigt. Im Anschluss daran erfahren wir mehr über die Wasser- und Sanitärversorgung in der Katastrophenhilfe.

Nina Kolowratnik, Johannes Pointl – Eröffnung der Wanderausstellung Fluchtraum Österreich
Tyma Kraitt – Ursachen von Flucht
Anny Knapp – Das österreichische und das europäische Asylsystem
Bassam Quasqo – Das österreichische Asylsystem aus der Sicht eines geflüchteten Menschen
Rotes Kreuz – Wasser- und Sanitärversorgung in der Katastrophenhilfe

17. November 2016

Zwischen den Kulturen. Transkulturelle Kommunikation, die Brücken baut.

Dieser Block steht im Zeichen der Kommunikation und des Austausches zwischen den Kulturen. Geflüchtete Menschen haben hier die Möglichkeit, ihre bisherigen Erfahrungen mit der österreichischen Kultur und Unterschiede zu ihren Herkunftsländern zu teilen. Um hervorzuheben, dass „die Flüchtlinge“ keine homogene Masse sind, sondern dass sie Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und nationalen Hintergründen sind, werden auch etwaige Konflikte unter den Geflüchteten behandelt. So soll eine Diskussion über das Miteinander von Kulturen entfacht werden. In einem technischen Exkurs geht es schließlich um die Entwicklung und den Einsatz von Apps, die die Kommunikation und Integration erleichtern sollen.

KünstlerInnen-Kollektiv „Die Schweigende Mehrheit“ – Kultureller Erfahrungsaustausch
Banu Celik – Konflikte unter den geflüchteten Menschen
Verein „Grenzenlos“ – Miteinander von Kulturen
Roger Winandy, Verein „Sinnvoll helfen“ – Kommunikationsunterstützende techn. Entwicklung

Informationen zum Download.