DE | EN
logo
Bau von PowerBars im Maker Austria
Installation der PowerBars in Graz

Flüchtlingshilfe Österreich

 

Eckdaten/Hintergrund

Die Projektgruppe Flüchtlinge hat sich im Zuge der Flüchtlingsbewegungen im September 2015 gebildet. Ziel der Projektgruppe ist es, technische Hilfestellungen für Flüchtlinge in Österreich zu leisten. Essen, Kleidung, ein Dach über dem Kopf, das sind Dinge, die oberste Priorität für die Flüchtenden haben. Doch sehr bald nach Stillung dieser Grundbedürfnisse kommt der Bedarf nach Kommunikation und diese benötigt Strom. Auf den Bahnhöfen und in Flüchtlingsheimen in Österreich konzentrieren wir uns auf die Deckung dieses Bedarfs.

Am Beginn der Krise unterstützen wir Flüchtlinge mit einer Handyladestation und WLAN-Hotspots am Wiener Westbahnhof. Der Bedarf verlagerte sich dann zum Wiener Hauptbahnhof wo wir mit dem Verein Train of Hope kooperierten. Die Ladestation wurde ausgebaut und erweitert. Parallel dazu wurde das Ferry Dusika Stadion zum neuen Hotspot mit über 700 Flüchtlingen. Die Projektgruppe baute weitere Ladestationen, wovon zwei im Stadion errichtet wurden. Mit Aufkommen des Transitlagers in Graz (am Areal des ehemaligen Euroshopping-Centers) bauten und lieferten wir sechs weitere Ladestationen. Aktuell verlagern wir unsere Aktivitäten auf die Schwerpunkte Workshops mit und für Flüchtlinge und kooperative Aktivitäten mit Hilfsorganisationen, Flüchtlingsheimen und Flüchtlingen.

 

Installation der PowerCubes im Ferry Dusika Stadion
PowerCube am Hauptbahnhof

Warum ?

Warum engagieren wir uns in der Flüchtlingshilfe? Hier einige Antworten der Mitglieder:

Benjamin

Die Menschen in Österreich sind in der Flüchtlingsfrage gespalten.

Doch was für alle klar sein sollte, ist, dass man die bereits hier Angekommenen, nicht mit Ignoranz oder gar Ablehnung, sondern nur durch Unterstützung, erfolgreich in unsere Gesellschaft eingliedern kann.

In der Flüchtlingsprojektgruppe von Ingenieure ohne Grenzen Austria leisten wir einen aktiven Beitrag dazu, indem wir Hilfsbedürftige vor allem auf technischer Ebene unterstützen.

Persönlich bin ich in der Flüchtlingshilfegruppe, weil mir die technische Arbeit Spaß macht und ich damit auch noch auf sozialer Ebene helfen kann. Vor allem aber stehen unglaublich engagierte und herzliche Leute hinter dem Projekt, mit denen die Zusammenarbeit immer eine Gaudi ist.

Artjom

Ich begeistere mich für die Projektgruppe Flüchtlinge, weil sie Sinn macht. Die Aktivitäten sind die Antwort unseres Vereines auf die derzeitig politisch und menschenrechtlich prekäre Situation an den Grenzen Europas und die Unzulänglichkeiten der österreichischen Asylverfahren. Wir können unseren Teil zu einer menschenwürdigen Unterbringung der geflüchteten BürgerInnen Österreichs beitragen. Anstatt Stereotypen zu schüren und sich darüber aufzuregen, handeln wir und helfen aktiv. Ich bin begeistert davon, weil wir alle die Chance haben vor unserer eigenen Haustüre zu kehren.

Daher mal zusammenfassend:

angewandte EZA vor der eigenen Haustüre

Stärkung der internationalen Solidarität

schnelle Hilfe mit sofortigem Einfluss auf die Situation in Flüchtlingsheimen

Stiftung eines Miteinander und Vermeidung von unnötigen Streitigkeiten unter den geflüchteten Personen durch genügend Zugangsmöglichkeiten zu kostenlosem Strom

Tanz und Gesang nach der Installation des PowerCubes

Philipp

Eine große Herausforderung der Entwicklungszusammenarbeit ist das Erkennen und die Analyse der Lebensbedingungen sowie der Bedürfnisse der Menschen. Die direkte Zusammenarbeit um sinnvolle Lösungen zu erarbeiten ist oft schwer möglich. Anders ist dies bei diesem Projekt, bei dem die Hürde der räumlichen Distanz weniger stark gegeben ist. Dass es sich bei diesem Projekt um die Erarbeitung von technischen Lösungen handelt, freut mich aufgrund meines Interesses an Handwerk und Technik umso mehr.

Kontakt

Ingenieure ohne Grenzen Austria

Regionalgruppe Wien

E-Mail: info.wien@iog-austria.at

Projektleitung: Matthias Humpeler

E-Mail: matthias.humpeler@iog-austria.at

Spendeninformation

Die Umsetzung dieses Projekts erfordert neben Zeit und Arbeitskraft der freiwilligen MitarbeiterInnen auch die Deckung der anfallenden Kosten wie z.B. Materialkosten (Holz, Elektronik, Sicherungen), Werkstattmiete und Fahrtkosten für Instandhaltung an den Einsatzorten. Als gemeinnützige Non Profit Organisation sind wir dabei stark auf Ihre Mithilfe angewiesen.  Unterstützen Sie uns bei diesem Projekt für Flüchtlinge mit einer kleinen Spende.

Bankverbindung:

Inhaber: Ingenieure ohne Grenzen Austria

Bank: UniCredit Bank Austria AG

IBAN: AT57 1200 0100 1370 5974

BIC: BKAUATWW

Verwendungszweck: IOGA-AUT-01

Wir danken für Ihre Unterstützung!